Organisation

Das Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT Rostock) ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft und hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.). Als ein An-Institut der Universität Rostock ist das LIKAT eine organisatorisch sowie rechtlich eigenständiges Forschungsinstitut mit den Organen Mitgliederversammlung, Kuratorium und Wissenschaftlicher Beirat. Die Finanzierung wird paritätisch durch Bund und Länder getragen. Die fachliche Zuständigkeit liegt auf Seiten des Sitzlandes Mecklenburg-Vorpommern beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und auf Seiten des Bundes beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Organisationsstruktur des Instituts ist im Organigramm dargestellt.

Die Leitung des Instituts, der Vorstand, besteht aus vier Personen mit einem auf Zeit berufenen geschäftsführenden Direktor. Handlungsgrundlage des Vorstands ist die Satzung des Vereins. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die wissenschaftlichen Arbeiten des Instituts und stellt den ordnungsgemäßen Geschäftsablauf sicher.

Prof. Dr. Matthias Beller (geschäftsführender Direktor),  Prof. Dr. Angelika Brückner (Stellvertretende Direktorin), Prof. Dr. Uwe Rosenthal, Prof. Dr. Johannes de Vries

Die Richtlinien der wissenschaftlichen Arbeiten innerhalb des satzungsgemäßen Forschungsauftrages bestimmt der Vorstand in enger Absprache mit dem Internen Wissenschaftsausschuss (auch als Leitungsrunde oder Dienstberatungsrunde benannt), der alle wissenschaftlichen Bereichsleiter, die Leiter der Servicebereiche und bei gegebenen Anlässen auch die Leiter der Arbeitsgruppen „Uni in Leibniz“ (assoziierte Professoren aus der Universität Rostock – siehe Organigramm) einbezieht. Den Vorsitz des Gremiums hat der geschäftsführende Direktor des Instituts inne. Im Rahmen monatlicher Besprechungen (Dienstberatung) dieses Leitungsgremiums werden aktuelle Probleme diskutiert und die Planungen abgesprochen. Durch detaillierte gegenseitige Informationen über Forschungsvorhaben und ihre Einordnung in das internationale Forschungsgeschehen sowie die Koordinierung der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit im Institut wird das Forschungsprogramm des Instituts bestimmt. Während Grundsatzentscheidungen im Institut vom Vorstand in Abstimmung mit den Gremien getroffen werden und von oben nach unten – im „top-down-Prinzip“ – erfolgen, ist ein großer Teil der eigentlichen Forschungsarbeit im Institut vom „bottom-up-Prinzip“ geprägt und von unten nach oben organisiert. Die Gewährung von Forschungsfreiräumen für alle wissenschaftlichen Mitarbeiter stellt ein wichtiges Grundprinzip der Arbeitsorganisation im LIKAT dar. Jeder Forscher kann eigenständig Lösungen für existierende Projekte entwickeln bzw. neue Projektthemen vorschlagen. Durch die Einrichtung von so genannten „Explorativen Themen“ besteht die Möglichkeit, Forschungsideen zu erkunden und so flexibel auf aktuelle Probleme und Herausforderungen zu reagieren. Doktoranden, Postdoktoranden und technischem Personal sind zielgerichtet mit dem jeweiligen Forschungsthema beschäftigt. Die Forschungsprojekte und –themen sind einem Programm- bzw. Forschungsbereich zugeordnet, werden aber je nach Fragestellung und wissenschaftlichem Know-How bereichs- oder auch institutsübergreifend bearbeitet. So ist die sachkundige innovative Bearbeitung neuer Forschungsprojekte möglich, ohne einen ständigen Wechsel in der Organisationsstruktur vornehmen zu müssen.

Prof. Matthias Beller, Prof. Angelika Brückner, Prof. Uwe Rosenthal,   Prof. Johannes de Vries, Prof. Jennifer StrunkDr. David Linke,  Dr. Sebastian Wohlrab, PD Dr. Torsten Beweries und assoziierte Professoren Prof. Armin BörnerProf. Udo KraglProf. Peter LangerProf. Axel SchulzProf. Ralf Ludwig, Prof. Klaus Neymeyr, Prof. Marko Hapke

Der Wissenschaftliche Beirat berät den Vorstand, das Kuratorium und die Mitgliederversammlung in wissenschaftlichen Fragen. Er gibt Empfehlungen zum Arbeitsprogramm des Instituts und bewertet dessen wissenschaftliche Arbeit. Außerdem fördert er die Kontakte zu Institutionen des In- und Auslands. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind neben Vertretern aus Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen auch Industrievertreter, sie werden mit Vorschlagsrecht des Vorstands und mit Zustimmung der Mitgliederversammlung, in Absprache mit dem Kuratorium für vier Jahre berufen, eine Wiederberufung ist möglich.

Prof. Robert Franke (Vorsitzender), Evonik Industries; Prof. Regina Palkovits, RWTH Aachen; Prof. Holger Braunschweig, Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Prof. Peter Claus, TU Darmstadt; Prof. Frank Glorius, Westfälische Wilhelms-Universität Münster; Dr. Johann Klein, Henkel AG; Prof. Elias Klemm, Universität Stuttgart; Prof. Johannes Lercher, TU München; Dr. Friedhelm Balkenhohl, BASF SE.

Die Mitgliederversammlung nimmt die Jahresberichte des Vorstands entgegen und entlastet ihn. Grundlage ist eine jährliche externe Rechnungsprüfung. Die Mitgliederversammlung beschließt über Satzungsänderungen. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von vier Jahren aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden, die Wiederwahl ist zulässig. Sie setzt sich aus Vertretern der akademischen Forschung – beispielsweise dem Rektor der Universität Rostock - und der Industrieforschung zusammen, daneben sind Vertreter des Sitzlandes Mecklenburg-Vorpommern vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und auf Seiten des Bundes vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Mitglieder des Vereins.

Prof. Dr. Norbert Stoll (Vorsitz, Universität Rostock), Woldemar Venohr, BM MV; Dr. Rainer Müssner, BMBF; Prof. Wolfgang Schareck, Universität Rostock; Prof. Klaus Peseke; Prof. Ralf Ludwig, Universität Rostock; Prof. Reinhard Schomäcker, TU Berlin; Dr. Ekkehard Schwab, BASF SE; Prof. Karlheinz Drauz, Prof. Manfred Hennecke.

Das Kuratorium berät den Vorstand und die Mitgliederversammlung in grundsätzlichen Angelegenheiten, insbesondere den Wirtschafts- und den Forschungsplan sowie das Programmbudget betreffend. Das Kuratorium beruft den geschäftsführenden Direktor und seinen Stellvertreter sowie die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates und hat Vorschlagsrecht bezüglich der Vereinsmitglieder. Das Kuratorium wird von einem Vertreter der Landesregierung MV geleitet. Es setzt sich aus berufenen Mitgliedern (Vertretern des Bundes und der Universität Rostock) sowie für vier Jahre gewählten Mitgliedern zusammen. Eine Wiederwahl ist möglich.

Vertreter des Landes MV: Woldemar Venohr (Vorsitz ); Vertreter des Bundes: Dr. Rainer Müssner (stellv. Vorsitz); Vertreter der Universität Rostock: Prof. Wolfgang Schareck; Vertreter der Freien Wirtschaft: Prof. Stefan Buchholz, Evonik Industries; Dr. Norbert Richter, Symrise AG; Fachvertreter: Prof. Michael Dröscher; Prof. Manfred Hennecke; Prof. Dirk Walther; Dr. Hans Jürgen Wernicke.