Katalytische in situ-Studien

Prof. Angelika Brückner

Rationales und effektives Katalysatordesign erfordert authentische Kenntnisse zum Zusammenhang von Struktur und Wirkungsweise von Katalysatoren, die nur unter realen Reaktions- bzw. Synthesebedingungen gewonnen werden können.

Im Forschungsbereich werden eine Reihe von instrumentellen Methoden für das Monitoring von heterogen- und homogenkatalytischen Reaktionen (operando-Spektroskopie) sowie von Katalysator-Synthesen eingesetzt, adaptiert und weiterentwickelt. Ein aktueller Schwerpunkt liegt in der Aufklärung von Elektronentransfer-Mechanismen in photokatalytischen und photoelektrokatalytischen Reaktionen wie z. B. der Freisetzung von Wasserstoff aus Wasser. Hierfür entwickeln wir auch geeignete spektroelektrochemische Zellen.

Besonderen Wert legen wir auf Simultankopplungen mehrerer operando-Techniken im selben Experiment, da hierdurch die Zuverlässigkeit und der Umfang der erzielbaren Informationen signifikant erhöht und außerdem Zeit und Kosten gespart werden können.

Ziel ist es, durch Zusammenfügen aller Ergebnisse detaillierte Informationen zur Arbeitsweise von Katalysatoren zu gewinnen, auf deren Basis verbesserte Synthesestrategien erarbeitet werden können.

Der Forschungsbereich umfasst die Themenfelder

Analytische Routine-Messungen werden im Servicebereich Analytik auch als Dienstleistung für Externe durchgeführt.