Qualifizierung der nicht-wissenschaftlich Beschäftigten

Eine Voraussetzung für die Exzellenz von Forschung sind gut ausgebildete und motivierte Beschäftigte sowohl im wissenschaftlichen als auch im wissenschaftsunterstützenden Bereich. Insbesondere vor diesem Hintergrund und dem sich abzeichnenden demographischen Wandel und seinen Folgen ist das LIKAT um sehr gute Arbeitsbedingungen und berufliche Perspektiven auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den wissenschaftsunterstützenden Bereichen bemüht.

Berufliche Qualifikation von nicht-wissenschaftlichem Personal

Generell unterstützt das Institut alle individuellen Qualifikationsbemühungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der wissenschaftsunterstützenden Bereiche, wenn die geplante Qualifikation erkennbar im überwiegenden Interesse des Instituts also in der Regel als Weiterbildung anzusehen ist und die Arbeitsabläufe im Institut nicht übergebührlich unterbrochen oder gestört werden. Detailliert vertraglich abgesichert werden in individuellen Weiterbildungsvereinbarungen neben den finanziellen Rahmenbedingungen - das LIKAT beteiligt sich je nach Art und Umfang der Ausbildung zu 50 bis 100% an allen Kosten - auch der zeitliche Aufwand in Form von Freistellungs- und Weiterbildungsphasen. Die im Institut geförderten Qualifikationsmaßnahmen reichen von Kursen im IT- und Sekretariats-Bereich über den Erwerb eines Ausbilderscheines bzw. einer Meisterausbildungen bis hin zu unterschiedlichen Fernstudien.

Das LIKAT selbst organisiert je nach Bedarf Weiterbildungen im sprachlichen Bereich (beispielsweise Englischkurse für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicebereiche) oder auch Kurse, die speziell im Umgang mit neuen Computerprogrammen notwendig werden. Je nach Bedarf erhalten Kolleginnen und Kollegen zeitliche Freiräume und finanzielle Unterstützung, um einzeln oder in Gruppen an Kursen, die die Universität Rostock oder das Fraunhofer-Institut für graphische Datenverarbeitung in Rostock fortlaufend anbieten, teilzunehmen.


Auszubildende (Lehrlingsausbildung)

Um auf hohem Niveau zukunftsorientiert arbeiten zu können, ist es wichtig, sehr gute Fachkräfte auch im wissenschaftsunterstützenden Bereich zu gewinnen und an das LIKAT zu binden. Um dem mittel- und langfristig prognostizierten Fachkräftemangel entgegen zu wirken, hat sich das LIKAT zusammen mit der Universität Rostock entsprechend der Devise der Leibniz-Gemeinschaft "x plus 1" zu einer gemeinsamen Verbundausbildung im Bereich der Chemielaboranten entschlossen.

Die duale Ausbildung der Chemielaborantinnen und -laboranten erfolgt sowohl in den Laboren des LIKAT als auch denen des Fachbereichs Chemie der Universität Rostock in enger Zusammenarbeit mit der Berufsschule, den Bildungsträgern, der IHK zu Rostock sowie der örtlichen Bundesagentur für Arbeit.

Um mehr jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen und einem Mangel an Fachkräften in allen am LIKAT etablierten wissenschaftsunterstützenden Servicebereichen vorzubeugen, ist das LIKAT bemüht, neben der fachspezifischen Ausbildung im chemischen Bereich auch innerhalb seiner Servicebereiche, wie der Technik und der Verwaltung, Möglichkeiten zur Ausbildung anzubieten. In beiden Bereichen liegen Ausbildungs-Erfahrungen vor. Die Einstellung von Auszubildenden in diesen Bereichen des Instituts wird bedarfsgerecht erfolgen, um auch in diesen Berufen nach abgeschlossener Ausbildung eine Beschäftigung anbieten zu können.