Leibniz Institut für Katalyse e. V. (Druckversion): Organisation
Das Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT Rostock) ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft und hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.). Als ein An-Institut der Universität Rostock ist das LIKAT eine organisatorisch sowie rechtlich eigenständiges Forschungsinstitut mit den Organen Mitgliederversammlung, Kuratorium und Wissenschaftlicher Beirat. Die Finanzierung wird paritätisch durch Bund und Land getragen. Die fachliche Zuständigkeit liegt auf Seiten des Sitzlandes Mecklenburg-Vorpommern beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und auf Seiten des Bundes beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Organisationsstruktur des Instituts ist im Organigramm dargestellt.
Die Leitung des Instituts, der Vorstand, besteht aus vier Personen mit einem auf Zeit berufenen geschäftsführenden Direktor. Handlungsgrundlage des Vorstands ist die Satzung des Vereins. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die wissenschaftlichen Arbeiten des Instituts und stellt den ordnungsgemäßen Geschäftsablauf sicher.
Prof. Dr. Matthias Beller (geschäftsführender Direktor), Prof. Dr. Uwe Rosenthal (Stellvertretender Direktor), Prof. Dr. Angelika Brückner, Prof. Dr. Bernhard Lücke
Die interne Steuerung des LIKAT erfolgt durch den Internen Wissenschaftsausschuss. Den Vorsitz des Gremiums hat der geschäftsführende Direktor des Instituts inne. Der Interne Wissenschaftsausschuss besteht aus sechs Bereichsleitern, die im Institut Forschungsaktivitäten betreiben. Neben den Bereichsleitern des Instituts sind weitere fünf Professoren der Universität Rostock assoziiert, so dass gegenwärtig 11 Forschungsbereiche im LIKAT wissenschaftliche Aufgaben übernehmen. Diese Forschungsbereiche sind in Themen untergliedert, die verschiedene Forschungsprojekte bearbeiten. Die Forschungsthemen werden von erfahrenen grundfinanzierten Wissenschaftlern geleitet. Doktoranden, Postdoktoranden und technischem Personal sind zielgerichtet mit dem jeweiligen Forschungsthema beschäftigt. Die Forschungsprojekte und –themen sind einem Forschungsbereich zugeordnet, werden aber je nach Fragestellung und wissenschaftlichem Know-how bereichs- oder auch institutsübergreifend bearbeitet. So ist die sachkundige innovative Bearbeitung neuer Forschungsprojekte möglich, ohne einen ständigen Wechsel in der Organisationsstruktur vornehmen zu müssen.
Prof. Matthias Beller, Prof. Uwe Rosenthal, Prof. Angelika Brückner, Prof. Bernhard Lücke,Dr. David Linke, PD Dr. Andreas Martin und assoziierte Professoren Prof. Armin Börner, Univ. Rostock; Prof. Udo Kragl, Univ. Rostock; Prof. Peter Langer, Univ. Rostock; Prof. Axel Schulz, Univ. Rostock; Prof. Ralf Ludwig, Univ. Rostock
Der Wissenschaftliche Beirat berät den Vorstand, das Kuratorium und die Mitgliederversammlung in wissenschaftlichen Fragen. Er gibt Empfehlungen zum Arbeitsprogramm des Instituts und bewertet dessen wissenschaftliche Arbeit. Außerdem fördert er die Kontakte zu Institutionen des In- und Auslands. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind neben Vertretern aus Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen auch Industrievertreter, sie werden mit Vorschlagsrecht des Vorstands und mit Zustimmung der Mitgliederversammlung, in Absprache mit dem Kuratorium für vier Jahre berufen, eine Wiederberufung ist möglich.
Prof. Carsten Bolm (Vorsitzender), RWTH Aachen; Dr. Helmut Buschmann, Aachen; Prof. Matthias Tamm, TU Braunschweig; Prof. Robert Schlögl, FHI Berlin; Prof. Ferdi Schüth, MPI für Kohlenforschung, Mülheim; Prof. Stefan Buchholz, Evonik Degussa.
Die Mitgliederversammlung nimmt die Jahresberichte des Vorstands entgegen und entlastet ihn. Grundlage ist eine jährliche externe Rechnungsprüfung. Die Mitgliederversammlung beschließt über Satzungsänderungen. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von vier Jahren aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden, die Wiederwahl ist zulässig. Sie setzt sich aus Vertretern der akademischen Forschung – beispielsweise dem Rektor der Universität Rostock - und der Industrieforschung zusammen, daneben sind Vertreter des Sitzlandes Mecklenburg-Vorpommern vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und auf Seiten des Bundes vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Mitglieder des Vereins.
Prof. Dr. Norbert Stoll (Vorsitz, Universität Rostock), Woldemar Venohr, BM MV; Dr. Herbert Zeisel, BMBF; Prof. Wolfgang Schareck, Universität Rostock; Prof. Klaus Peseke; Prof. Ralf Ludwig, Universität Rostock; Prof. Manfred Hennecke, BAM Berlin; Prof. Christian Vogel, Universität Rostock; Dipl. Finw. Rolf Pfrengle, IFW Dresden; Prof. Reinhard Schomäcker, TU Berlin; Dr. Ekkehard Schwab, BASF AG; Prof. Karlheinz Drauz, Evonik Hanau.
Das Kuratorium berät den Vorstand und die Mitgliederversammlung in grundsätzlichen Angelegenheiten, insbesondere den Wirtschafts- und den Forschungsplan sowie das Programmbudget betreffend. Das Kuratorium beruft den geschäftsführenden Direktor und seinen Stellvertreter sowie die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates und hat Vorschlagsrecht bezüglich der Vereinsmitglieder. Das Kuratorium wird von einem Vertreter der Landesregierung MV geleitet. Es setzt sich aus berufenen Mitgliedern (Vertretern des Bundes und der Universität Rostock) sowie für vier Jahre gewählten Mitgliedern zusammen. Eine Wiederwahl ist möglich.
Vertreter des Landes MV: Woldemar Venohr (Vorsitz ); Vertreter des Bundes: Dr. Herbert Zeisel (stellv. Vorsitz); Vertreter der Universität Rostock: Prof. Wolfgang Schareck; Vertreter der Freien Wirtschaft: Dr. Friedbert Nees, BASF, Dr. Hans Jürgen Wernicke, Südchemie; Fachvertreter: Prof. Manfred Hennecke, BAM; Prof. Dirk Walther, Univ. Jena; Prof. Michael Dröscher, Evonik Essen.