Service-Bereich Analytik: in-situ-Spektroskopie

Eine chemische Reaktion ist bezüglich ihrer Komponenten am besten durch analytische Verfahren zu charakterisieren, die ohne Probenahme, unmittelbar im Reaktionssystem, arbeiten (in situ). Diese Verfahren gewährleisten am ehesten, dass die rot bezeichneten Komponenten, die für das Gelingen eines chemischen Prozesses entscheidend sein können, nicht unentdeckt bleiben.

Dies gilt besonders für Katalyseprozesse, wo die Spektroskopie am arbeitenden Katalysator (operando-Spektroskopie) eine besondere Herausforderung darstellt, für Optimierungsprozesse aber außerordentlich wichtig ist.

Den Arbeitsschwerpunkt in Rostock bilden molekulardisperse Systeme (NMR- und UV-Vis-Spektroskopie), in Berlin dagegen mehrphasige, vorwiegend heterogene Systeme (Röntgen-Methoden, Schwingungs-, EPR-, UV/Vis-Spektroskopie).

Druck-NMR-Zelle zur Untersuchung gasverbrauchender Reaktionen [D. Selent, W. Baumann, A. Börner, DE 103 33 143 A1 vom 3. 3. 2005]