Elektronenspektroskopie

Elektronenspektroskopie (genauer gesagt: Photoelektronen-Spektroskopie) basiert auf dem photoelektrischen Effekt (Albert Einstein 1905). Trifft energiereiche Strahlung auf Materie, werden Elektronen herausgeschlagen, deren Energie charakteristisch für die Atome, die sich an oder nahe der Probenoberfläche befinden, und ihren Bindungszustand ist. Daher rührt die alternative Bezeichnung ESCA (electron spectroscopy for chemical anaylsis).

Wir verfügen dafür über folgendes Gerät:

VG ESCALAB 220 iXL (VG Scientific) mit

  • einer monochromatischen Al Kα Röntgenanode und einer TWIN Anode (Mg Kα und Al Kα-Strahlung) für Röntgenphotoelektronen-Spektroskopie (XPS),
  • einer Gasentladungslampe für UV-Photoelektronen-Spektroskopie (UPS)
  • und einer Ionenquelle (Sputtern).

In der Schleuse zur Analysenkammer befindet sich eine Gaszelle, die eine Vorbehandlung der Probe mit verschiedenen Gasen bis 450 °C und einen anschließenden Transfer in die Analysenkammer ohne Luftkontakt erlaubt.