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Metallkatalysierte Hydroaminomethylierung

Eine umweltfreundliche (atomeffizient, Eintopfreaktion) Synthese von Aminen, ausgehend von Olefinen, stellt die Hydroaminomethylierung dar. Diese Dominoreaktion enthält eine Hydroformylierung, gefolgt von der Bildung eines Enamins bzw. Imins und deren anschließender Hydrierung. Um lineare Amine von internen Olefinen via Hydroaminomethylierung zu erhalten, muss ein geeigneter Katalysator ein Reihe von verschiedenen Aufgaben erfüllen. Er muss zum einen die schnelle Isomerisierung zwischen internem und terminalem Olefin katalysieren. Aufgrund des thermodynamischen Gleichgewichts enthalten Mischungen i. A. < 5%  terminales Olefin, deshalb muss auch die Hydroformylierung des terminalen Olefins sehr viel schneller als die des internen erfolgen, d. h. mit hoher n-Selektivität. Abschließend muss der Katalysator auch noch aktiv und selektiv in der Hydrierung des Enamins bzw. Imins sein. Unsere Aktivitäten richten sich auf Realisierung und Optimierung der selektiven Hydroaminomethylierung interner und terminaler C4-C16 Olefine unter Anwendung verschiedener phosphanbasierter Rhodiumsysteme.

 

Selektive Hydroaminomethylierung

Schema 1: Selektive Hydroaminomethylierung von interen Olefinen (R1-R3 = H, alkyl)

Ansprechpartner

Bereichsleiter
Prof. Matthias Beller

Themenleiter
Dr. Ralf Jackstell

Mitarbeiter
Dr. Holger Klein
Dr. Ivana Fleischer
Dr. Anahit Pews-Davtyan
Dr. Daniela Cozzula
DC Reiko Jennerjahn
DC Katrin Marie Driller
DC Christopher Federsel
DC Carolin Ziebart
Ilona Stahr