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Hydroformylierungen

Die rhodiumkatalysierte Hydroformylierung aliphatischer Olefine zu linearen Aldehyden gehört mit einem Produktionsvolumen größer 7 Mio Tonnen pro Jahr zu den bedeutenden industriellen homogenkatalytischen Prozessen. Die Propenhydroformylierung z. B. ist bedeutsam zur Produktion von n-Butyraldehyd, welcher als Ausgangsstoff für 2-Ethylhexanol dient, dem z. Z. bedeutsamsten Weichmacheralkohol. Die Suche nach alternativen umweltfreundlicheren Weichmachern hat sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt. Aus ökonomischer Sicht sind interne Olefine oder Mischungen verschiedener Olefine als Startmaterialien prädestiniert zur Produktion neuer Weichmacheralkohole. Besonders bevorzugt, aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften sind lineare Alkohole. Die selektive Hydroformylierung von internen Olefinen zu linearen Aldehyden ist nicht trivial. Unsere Forschungsaktivitäten fokussieren sich deshalb auf die Entwicklung neuer rhodiumkatalysierter Systeme, die in der Lage sind, verschiedene interne und terminale Olefine bzw. deren Mischungen in exzellenten Selektivitäten zu hydroformylieren.

Selektive Hydroformylierung
Schema 1: Selektive Hydroformylierung interner Olefine zu linearen Aldehyden: a) Isomerisierung, b) Hydroformylierung internes Olefin, c) Hydroformylierung terminales Olefin

Ansprechpartner

Bereichsleiter
Prof. Matthias Beller

Themenleiter
Dr. Ralf Jackstell

Mitarbeiter
Dr. Holger Klein
Dr. Ivana Fleischer
Dr. Anahit Pews-Davtyan
Dr. Daniela Cozzula
DC Reiko Jennerjahn
DC Katrin Marie Driller
DC Christopher Federsel
DC Carolin Ziebart
Ilona Stahr