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Das Forschungsprofil

Das Leibniz-Institut für Katalyse ist das größte öffentlich geförderte Forschungsinstitut im Bereich der angewandten Katalyse in Europa. Unsere Expertisen sind sowohl methodisch als auch stofflich ausgerichtet.

Forschungsbereiche

Organisatorisch ist die Forschung in folgende Forschungsbereiche gegliedert:

Sieben Forschungsbereiche befinden sich in Rostock; davon sind vier mit der Universität Rostock besonders eng verbunden. Vier Forschungsbereiche sind in Berlin.

Themenfelder

Die Forschungsbereiche sind in Themenfelder unterteilt. Jedes Themenfeld wird von mehreren Wissenschaftlern bearbeitet und von einem Themenleiter vertreten.

Explorative Projekte

Außerdem sind in einigen Forschungsbereichen "Explorative" Projekte angesiedelt. Hier werden unter der Führung eines Projektleiters neue Forschungsideen außerhalb des Forschungprogramms verfolgt.

Graduiertenkolleg

Neue Methoden für Nachhaltigkeit in Katalyse und Technik

Das Graduiertenkolleg 1213/05 "Neue Methoden für Nachhaltigkeit in Katalyse und Technik“  basiert auf einer Kooperation zwischen dem Leibniz-Institut für Katalyse e.V. und der Universität Rostock. Doktoranden und Postdoktoranden aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern haben die Möglichkeit, gemeinsame Forschung zu betreiben und ihre Dissertation durchzuführen.

Katalyse

Katalyse befasst sich als Wissenschaft der Beschleunigung von Stoffumwandlungen mit der wertschöpfenden Veredelung einfacher Rohstoffe zu komplexen Molekülen, die vielfältige Anwendungseigenschaften aufweisen. Sie ermöglicht so eine große Palette an Produkten und Vorprodukten für andere Industriezweige sowie an Erzeugnissen, die unmittelbar in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und Ernährung zum Einsatz kommen.

Daher sind Katalysatoren für die Bedürfnisse unserer heutigen Gesellschaft unverzichtbar – mehr als 80 Prozent aller chemischen Produkte kommen im Laufe ihrer Synthese mindestens einmal mit diesen „chemischen Vermittlern“ in Berührung. Leistungsfähige Katalysatoren sorgen schon heute dafür, dass chemische Reaktionen ressourcenschonend unter Erhöhung der Ausbeute, Vermeidung von Nebenprodukten und Senkung des spezifischen Energiebedarfs ablaufen. Daher sind sie der Schlüssel zu einer sowohl ökonomisch als auch ökologisch optimierten Wertschöpfung und ein zentrales Instrument zur Steigerung der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit chemischer Produktionsverfahren.