Service-Bereich Analytik
Dr. habil. Wolfgang Baumann
Leistungsfähige analytische Methoden sind für ein erfolgreiches chemisches Arbeiten von essentieller Bedeutung. Dies erfordert das Vorhandensein moderner Geräte, aber auch deren Betreuung durch qualifiziertes Personal. Der Service-Bereich Analytik unterstützt dieserart die Forschergruppen im Leibniz-Institut für Katalyse, indem er die notwendigen analytischen Dienstleistungen bereitstellt. In enger Abstimmung mit den Auftraggebern werden die benötigten Methoden erarbeitet und an die konkreten Fragestellungen angepaßt.
Derzeit stehen folgende Methoden zur Verfügung:
- Chromatographie (GC und HPLC)
- Massenspektrometrie (MS)
- Hochauflösende Kernresonanz-Spektroskopie (NMR)
- Einkristall-Röntgen-Strukturanalyse (XRD)
- Infrarot-Spektroskopie (IR)
- Ultraviolett-Spektroskopie (UV-Vis)
- Circulardichroismus-Spektroskopie (CD/ORD)
- Element-Analytik (EA, CHN-Analytik, RFA, ICP-OES)
- Pulver-Röntgendiffraktometrie (XRD)
- Elektronen-Mikroskopie (TEM)
- Elektronenspektroskopie (ESCA)
- Bestimmung von Kenngrößen (BET, Dichtemessung, Partikelgrößenbestimmung)
Spezielle Erfahrungen bestehen auf dem Gebiet der Analytik chiraler Verbindungen (chromatographische Methoden) und der Kernresonanzspektroskopie von Übergangsmetallen.
Spektroskopische in-situ-Untersuchungen (an reagierenden Systemen) werden in enger Kooperation mit den jeweiligen Themengruppen durchgeführt. Hierzu werden UV-Vis- und NMR-Methoden eingesetzt (auch unter Druck), die Etablierung entsprechender IR-Techniken ist geplant.
Festkörper- und Oberflächenanalytik an realen heterogenen Katalysatoren, von denen Strukturmodelle vom nanoskaligen bis zum makroskopischen Bereich entwickelt werden, gehören ebenfalls zu den Schwerpunkten der Analytik.
Im Forschungsbereich Katalytische in situ-Studien werden neue Messmethoden entwickelt und Methodenkopplungen realisiert, die speziell für den Einsatz in der Katalyseforschung zur Aufklärung von Struktur-Wirkungs-Beziehungen und von Reaktionsmechanismen genutzt werden.
Einige Großgeräte werden gemeinsam mit dem Institut für Chemie der Universität Rostock betrieben, um sie optimal auszunutzen.
Die IT-Infrastruktur integriert die kostenintensive Gerätetechnik an den Standorten in einem analytischen Verbund.

